“Stiftung Warentest” krönt Reisezoomkameras 2012: Die Sony Cybershot DSC-HX9V filmt auf hohem Niveau

Donnerstag 2. Februar 2012 von Roman

Eine weitere Digitalkamera, welche im großen Reisezoomkamera-Test 2012 von „Stiftung Warentest“ einen der vordersten Plätze belegte, ist die Sony Cybershot DSC-HX9V. Was sie kann und welche Leistung dem Urteil der unabhängigen Tester zugrunde lag, erfahren Sie hier.

Stylisch und geotagging-tauglich: Die Superzoomkamera Sony Cybershot DSC-HX9V

Stylisch und geotagging-tauglich: Die Superzoomkamera Sony Cybershot DSC-HX9V

Ingesamt untersuchte „Stiftung Warentest“ 26 Modelle mit einem 10-fachen bis 20-fachen, optischen Zoomfaktor und darüber. Alle Testsieger erhielten die Testnote „2,3“. Namentlich waren das die Canon Ixus 1100 HS, die Canio Exilim EX-H30, die Nikon Coolpix S9100 und eben auch die Sony Cybershot DSC-HX9V. Letztere soll hier näher vorgestellt werden. Der komplette Testbericht wird mit der aktuellen Ausgabe des Magazins „test“ geliefert, welches seit dem 27. Februar 2012 erhältlich ist, oder als pdf-Download gegen ein kleines Entgelt unter www.test.de.

Ausdrucke im 75 x 50-Zentimeter-Format

Die Cybershot DSC-HX9V ist hoch dekoriert: So wurde sie kürzlich von der EISA als „Europa Compact Camera 2011-2012“ gekürt. Sie fotografiere demnach nicht nur mit hoher Qualität, sondern richtet sich sowohl an den Einsteiger, als auch an den fortgeschrittenen Fotografen. Um die hohe Qualität zu gewährleisten, hat Sony der Cybershot-Kamera einen hauseigenen Exmor-R-CMOS-Bildsensor spendiert, welcher mit einer sehr hohen Auflösung von 16 Megapixeln aufwartet. Damit können locker Ausdrucke im 75 x 50-Zentimeter-Format bestellt werden, ohne das man Qualitätseinbußen befürchten müsse. Preise diverser Online-Fotolabore kostenlos miteinander vergleichen können Sie unter www.billige-fotos.de. Mit einem Gewicht von nur 245 Gramm kann die Digitalkamera locker mit auf Sightseeing-Tour genommen werden und eignet sich somit insbesondere für die Reise.

Geotagging-Funktion und 16-faches Zoomobjektiv

Auch aufgrund des hohen 16-fachen, optischen Zoomfaktors ist man für jedweden Einsatz im Urlaub gewappnet. Die daraus resultierende Brennweite, umgerechnet ins Kleinbildformat, beläuft sich auf super-weitwinklige 24 bis 348 Millimeter. Der Blendenumfang beziffert sich auf 3,3 bis 5,9. Die Ausstattung der DSC-HX9 bietet zudem einen praktischen GSP-Empfänger, so dass man auch dem beliebten Geotagging frönen kann, sprich: Die geknipsten Fotos werden zusammen mit Geokoordinaten abgespeichert, so dass man – wieder zuhause – eine Reiseroute am PC nachvollziehen kann. Im Test schnitt der optische Verwacklungsschutz gut ab – leider mangelt es an der Aufnahmequalität im Makrobereich, wie bereits gestern im Bericht über die Coolpix S9100 von Nikon geschildert. Er wurde ebenso als „ausreichend“ bezeichnet.

Full-HD-Videos mit bis zu 50 Bildern pro Sekunde

Beeindrucken kann die DSC-HX9V insbesondere aufgrund ihrer umfangreichen Ausstattung und der rasanten Auslösegeschwindigkeit, sowie Serienbildfunktion. So knipst die Kamera bei Bedarf bis zu zehn Bilder pro Sekunde. Videos kann man in voller HD-Auflösung, also mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten, aufzeichnen. Die Bildrate beträgt dann – das ist wahrlich nicht schlecht – 50 Bilder pro Sekunde. Leider ist so auch die Speicherkarte schnell gefüllt: Insgesamt neun Minuten Film können auf einer 2-Gigabyte-Speicherkarte abgelegt werden. Die maximale Videolänge darf jedoch 29 Minuten betragen. Eine Speicherkarte mit entsprechend hoher Kapazität sollte man sich hier unter Umständen leisten. Dank des HDMI-Anschlusses kann man die Videos auch in Echtzeit auf einem HD-TV sichten.

Umfangreiche Ausstattung bietet auch einige manuelle Einstellmöglichkeiten

Bei der Beurteilung der Bedienung kamen die Tester von „Stiftung Warentest“ zu einem „befriedigenden“ Eindruck. Auch die Bedienungsanleitung könne nicht wirklich überzeugen. Die Automatik der Kamera arbeitet innerhalb der Lichtempfindlichkeiten zwischen ISO 100 und ISO 3.200. Sollte diffuses Licht vorherrschen, so seien die Bildergebnisse nur befriedigend, so dass man den Blitz hinzuziehen sollte. Die Kamera sucht ein passendes Programm aus insgesamt 15 Szenemodi aus. Obligatorisch wartet die Sony-Knipse auch mit einer Gesichtserkennung samt Lächelerkennung auf. Die Blende und die Zeit kann bei bedarf auch manuell eingestellt werden. Weitere Spielereien sind die Panorama-Bildfunktion mit 3D-Effekt, die HDR-Funktion, bei der mehrere Fotos zu einem optimal belichteten Bild miteinander verrechnet werden.

Angebot des Online-Warenhauses Amazon

Sony empfiehlt einen Preis von 349 Euro für die Cybershot DSC-HX9V. Ende Januar lagen die Preise bei Online-Händlern zwischen 290 und 350 Euro. Mannigfaltig dürfen die Speichermedien sein: Die DSC-HX9V kann wahlweise mit einem Memory-Stick oder einer Duo-, SD-, SDHC- oder SDXC-Speicherkarte ausgestattet werden. Aktuelle Angebote für die Sony Cybershot DSC-HX9V beim Onlinewarenhaus Amazon finden Sie hier.

Dieser Beitrag wurde erstellt am Donnerstag 2. Februar 2012 um 09:00 und abgelegt unter Digitalkamera. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

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